Sport Austria- Summit

350 Gäste feierten am Donnerstag das Sport Austria Summit-Sommerfest im Palais Schönburg. Mit dabei die Regierungsmitglieder Vizekanzler und Sportminister Werner Kogler, Innenminister Gerhard Karner, Bildungsminister Martin Polaschek sowie Vertreter:innen des Nationalrats und natürlich der Dach- und Fachverbände.

 

Der gesamte Tag stand bei der Bundes-Sportorganisation Sport Austria im Zeichen eines der ganz großen Zukunftsthemen: der Nachhaltigkeit. Vor dem Sommerfest gab es zu diesem Thema im Courtyard Vienna unter dem Titel "Gemeinsam nachhaltig in die Zukunft" eine Expert:innentagung mit über 100 Teilnehmer:innen aus der österreichischen Sportszene. Dabei wurde ausgelotet, wie der Sport sein großes Potenzial von rund 15.000 Sportvereinen einbringen kann, um auch in dieser gesamtgesellschaftlich so bedeutenden Frage seinen Teil beitragen zu können.

Keynote-Speaker waren Sophie Lampl, Programmdirektorin von Greenpeace Österreich, sowie Christian Redl, 11-facher Weltrekordhalter im Freitauchen und Initiator des Projekts "7 Oceans". Welche nachhaltigen Ansätze auf Vereins- und Verbandsebene sind bereits vorhanden? Wie kann der Sport flächendeckend ins Handel kommen? Was wird getan, um ein stärkeres Bewusstsein für Nachhaltigkeit im Sport zu erzeugen und was kann der Sport tun, um nachhaltiger zu wirtschaften und damit seiner gesellschaftlichen Verantwortung besser gerecht zu werden?

Natürlich zog sich das Thema Nachhaltigkeit dann auch durch das gesamte Sommerfest am Abend. Erstmals ganz als Green Event ausgelegt, erhielt es auch die Green Event Zertifizierung. "Bis in den späten Nachmittag hinein haben wir uns in der Theorie mit diesem so wichtigen Thema befasst und am Abend haben wir es beim Sommerfest in die Praxis umgesetzt", erklärte Sport Austria-Präsident Hans Niessl in seiner Begrüßungsrede, die er auch dafür verwendete, um sich bei den anwesenden Vertreter:innen der Politik für die Zusammenarbeit zu bedanken.

Niessl: "Dank der rund 200 Millionen Euro aus dem NPO-Fonds und dem Profiligen-Fonds haben wir es geschafft, die vielfältige österreichische Sportkultur durch die Coronakrise zu bekommen. Das ist auch europaweit herzeigbar! Dafür bedanke ich mich im Namen des österreichischen Sports ebenso wie für die Einführung der täglichen Bewegungseinheit in Pilotregionen aller Bundesländer ab kommendem Schuljahr."

Österreich, stellte Niessl erneut fest, sei ein Sportland. Um eine Sportnation werden zu können, sei aber noch einiges nötig. "Wie zum Beispiel eine Erhöhung des Sportbudgets für den Spitzen- wie für den Breitensport." In dieser Frage habe sich elf Jahre lang nichts mehr getan. "Deshalb müssen wird hier - nicht zuletzt auch wegen der Teuerungswelle - rasch den Hebel ansetzen. Das würde die Arbeit des österreichischen Sports beflügeln. Und zwar nachhaltig", so der Sportpräsident.

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