Fußballfieber im Ländle

Österreichs U13-Nachwuchstalente spielten von 8.-9. Juli 2022 im Herrenriedstadion in Hohenems wie die großen Starkicker. Beim 50. ASVÖ-Schülerfußball-Ländervergleichsturnier matchten sich neun Teams aus acht Bundesländern. Zwei Tage lang stand die Vorarlberger Stadt ganz im Zeichen von Sport, Gemeinschaft, Wettbewerb und Teamgeist.

©Fabian Moritsch

Coronabedingt musste der ambitionierte österreichische Fußballnachwuchs zwei Jahre lang warten, jetzt war es endlich soweit: Der Anpfiff zum 50. Jubiläum des ASVÖ-Schülerfußball-Ländervergleichsturnier erfolgte zu Saisonschluss am 8. Juli um 15:15 Uhr. Austragungsort des Bundesländer-Vergleichswettkampfes war Vorarlberg – genauer gesagt Hohenems – Schauplatz des U13-Bewerbs: das Herrenriedstadion.

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Gelungener Auftakt bei strahlendem Sonnenschein

Rund 300 Zuschauer*innen fanden sich zur Eröffnung am Freitagnachmittag ein, um den Einmarsch der neun Mannschaften und den Auftritt der Breakdance-Gruppe Soulbox zu verfolgen.

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Wolfang Urban, Vorarlbergs ASVÖ-Präsident, zeigte sich begeistert, dass die Veranstaltung nach zweijähriger Zwangspause wieder starten konnte: „Das Jubiläumsturnier ausrichten zu dürfen, war natürlich der Hit. In Österreich ist der Fußballwettbewerb längst zum Aushängeschild für den ASVÖ, den größten heimischen Dachverband, geworden.“ Michael Zangerl, Leiter des Sportreferats Vorarlberg, schlug in dieselbe Kerbe und betonte die Bedeutung des Turniers für die Nachwuchs-Kicker*innen: „Der Bundesländer-Vergleichswettkampf genießt seit Jahren einen sehr hohen Stellenwert.“

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146 junge Top-Kicker*innen kämpften um den Sieg

Die heimischen Kinder- und Jugendfußballer*innen lieferten sich insgesamt 22 packende Matches, um am Ende die beste U13-Mannschaft des Landes zu ermitteln und den Sieg für das Bundesland heimzutragen.

In der ersten Phase trafen die neun U13-Teams in zwei Gruppen zu vier bzw. fünf Mannschaften aufeinander.

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  • Gruppe A:
    • Steiermark
    • Burgenland
    • Wien
    • Mädchenauswahl Vorarlberg

 

  • Gruppe B:
    • Vorarlberg
    • Tirol
    • Oberösterreich
    • Kärnten
    • Salzburg
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Klarer Heimsieg für Vorarlberger Burschenmannschaft

In der Finalphase spielten die Sieger aus Gruppe A und Gruppe B um den Turniersieg. Dabei schafften die Lokalmatadore und die steirischen Burschenkollegen den Sprung ins Endspiel. Die Vorarlberger Truppe von Trainer Mathias Trummer regierte in der ersten Halbzeit das Feld und siegte letztendlich mit 4:2. Der umjubelte Spieler Moritz Lampert beförderte gleich zwei Mal den Ball ins Tor. 

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Gesunder Wettbewerb im Team

Clemens Fiel, Geschäftsführer des ASVÖ Vorarlberg, bekräftige: „Sowohl sportlich als auch gesellschaftlich ist das ASVÖ-Schülerfußball-Ländervergleichsturnier eine Meisterleistung. Ziel des Events ist, die Menschen im Ländle für Sport und Bewegung zu motivieren und zu begeistern. Zudem ist bei dem Großereignis auch eine bedeutende Vernetzung von sportbegeisterten Kindern zu spüren.“ Dem Statement schloss sich Dieter Egger, Bürgermeister von Hohenems, an und bestätigte: „Das Turnier war in jeder Beziehung gelungen, eine bessere Sportveranstaltung kann man sich nicht wünschen. Und dass Vorarlberg gewonnen hat, war natürlich die Krönung.“ 

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Siegerehrung mit Altach-Torhüter

Der Vorarlberger Bundesligist Tino Casali begeisterte die Youngsters bei der Siegerehrung. Der Torhüter hat in seinen Jugendjahren selbst beim ASVÖ-Schülerfußball-Ländervergleichsturnier mitgekickt und gratulierte den Stars von morgen zu den gezeigten Leistungen. Krönung zum Schluss: Dem gebürtigen Kärntner wurde im Rahmen der Turnier-Siegerehrung sein alter Original-Spielerpass vom Stammverein übergeben.

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Die Platzierungen des Bundesländer-Vergleichswettkampfes im Überblick

  1. Vorarlberg
  2. Steiermark
  3. Oberösterreich
  4. Wien
  5. Tirol
  6. Burgenland
  7. Salzburg
  8. Vorarlberg Mädchen
  9. Kärnten
Clemens Fiel, Geschäftsführer des ASVÖ Vorarlberg, ist passionierter Fußballer, Skitourengeher, Rennradfahrer und Padel-Tennis-Spieler. Den gebürtigen Vorarlberger bewegt die Tätigkeit im Sport und die Arbeit mit ehrenamtlichen Funktionär*innen.

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